![]() Die erste Humpishexenmaske | |
![]() Die Nachwuchshexen mit Begleitung am Umzug in Brochenzell | |
![]() Der Hexenmeister beim Hexenspuk vor dem Brochenzeller Humpisschloss |
Die erste Maske der Humpishexe wurde 1955 von Helmut Schmollinger geschaffen. Er wurde durch eine Überlieferung einer Sage, der zur folge "in der Sauermannshütte im nahen Bruggerwald eine alte Frau hauste. Sie sammelte Kräuter und blieb lieber alleine, darum war sie den Menschen unheimlich und bald als Hexe verschrien", inspiriert.
Mit dieser Maske, im Wollrock und mit buntem rautierten Wollpullover, beteiligte sich Helmut Schmollinger 1955 erstmals 1955 am Fasnetumzug in Brochenzell. 1959 waren es bereits 8 Hexen und man einigte sich auf eine einheitliche Kostümierung.
Die Humpishexe treibt seit dieser Zeit jährlich ihren Schabernack auf den Straßen in Nah und Fern und wuchs zu einer stattlichen Zahl von über 350 Aktiven an, von denen gut ein Drittel Kinder sind.
Mit der Hexengruppe untrennbar verbunden ist der Hexenmeister. Es handelt sich hierbei um eine Einzelmaske, die durch die Idee von Peter Fath entstand.
Er ist das Oberhaupt der Hexenschar und zeigt sich nicht nur an Narrensprüngen, sondern auch in schaurigen Zeremonien und Tänzen und übt dort seine ganze Macht über sein Hexenvolk aus. 1974 wurde die Hexenmeistermaske von Helmut Schmollinger entworfen.
Aus der Hexengruppe heraus entstanden 1962 die Gruppe um den Besenwagen und 1974 die Springerhexen, die unsere Hexengruppe bei unseren Narrensprüngen bereichern.
Zum 50jährigen Jubiläum schufen ein paar aktive Hexen einen Hexenwagen, der seit dem unseren Abschluss bei den Umzügen bildet.


